Klassenplanung - Schritt für Schritt

Diese Seite drucken (in neuem Fenster)

Beschreibung

Die Klassen- und Personalplanung für das nächste Schuljahr ist Teil der mittelfristigen Schulplanung. Diese Planung beginnt jeweils im Herbst des Vorjahres.

Bemerkung

Die lokale Strategie sowie die mittelfristigen Ziele in der Klassen- und Personalplanung sollten allen an der Planung beteiligten Personen bekannt sein.

Kontakt

1. Zuständige Person der Schulaufsicht
2. Peter Pfeiffer, Abteilungsleiter Schulentwicklung und Aufsicht, peter.pfeiffer(at)ktsh.ch 

Schritt für Schritt

1

Vorabklärungen
Grundlage für die Klassenplanung bilden
-
die aktuellen Schülerzahlen in den einzelnen Klassen
-die künftigen Kinderzahlen für den Kindergarten
-die provisorischen Zuweisungszahlen in die Sekundarstufe I
-die Prognose (Hochrechnung) für die kommenden 3 Jahre

2

Dezember bis Februar: Vorlage Klassenplanung und Pensenplanung
Die Schulbehörde erstellt gemeinsam mit der Schule und der zuständigen Person der Schulaufsicht die Klassenplanung/Pensenplanung.
Eine frühzeitige Planung ist wichtig.

Zuständige Person der Schulaufsicht

Besonders zu beachten in der Planungsphase sind:
-Schülerrückgang
-Aufhebung und Eröffnung von Klassen oder Abteilungen
-angezeigte Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden
-nicht gesicherte Pensen von angestellten Lehrpersonen

Planungsgrundlagen sind:
Kindergarten- und Schulpflicht - Schulgesetz Art.17
Klassengrössen - Schuldekret § 3
Beginn der Schulpflicht - Promotionsordnung § 2
Obligatorium, Aufnahme und Eintritt - Kindergartenverordnung § 3 und 4

Klassengrösse und Pensum - Teilpensenregelung Kindergarten und Primarstufe
Lektionentafel - Richtlinien zur Gestaltung der Stundenpläne
ISF-Pensenpoolberechnung
DAZ- Richtlinien
SHP-Planung an ISF-Schulen

3

Bewilligung der Klassenplanung/Pensenplanung durch das Erziehungsdepartement
Alle Klassen- und Pensenplanungen werden jedes Jahr von der Schulaufsicht geprüft und an die Dienststelle Primar- und Sekundarstufe I weitergeleitet. Die Dienststelle bestätigt die Planung mittels Verfügung.

Behörde -> Schulaufsicht -> Dienststelle P+S I ED -> Behörde

Ein besonderes Augenmerk ist auf die folgenden Punkte zu legen:
-
Mit einer frühzeitigen Eingabe erhält die Schulgemeinde Planungssicherheit für die Stellenbewirtschaftung.
-
Abweichungen von den geltenden Regelungen zur Pensenberechnung sind bewilligungspflichtig.
-
Zusätzliche, von der Gemeinde finanzierte Lektionen, sind aufzuzeigen.
-
Lehrpersonen, die nicht mehr mit demselben Pensum weiterbeschäftigt werden können, sind frühzeitig zu informieren. Kündigungsfristen und Kündigungsabläufe sind zwingend einzuhalten.
Lehrerverordnung § 11 

4

Einbezug Gemeinderat
Da in der Regel die Schulbehörden über keine finanziellen Kompetenzen verfügen, ist die Klassenplanung/Pensenplanung dem Gemeinderat vorzulegen. Einzelheiten betreffend Kompetenzen und Ablauf sind in der Gemeinde zu regeln.
(Der Gemeinderatsbeschluss muss dem Erziehungsdepartement nicht mehr eingereicht werden.)

5

Umgang mit veränderten Planungsgrundlagen
Die Schülerzahlen können sich im Verlauf der Planungsphase und im Verlauf des Schuljahres ändern.

Bewilligungen
Anpassungen im Klassengefüge (Klassenzahl, Kindergartenzahl) müssen erneut von der Dienststelle Primar- und Sekundarstufe I mittels Verfügung bewilligt werden. Ablauf gemäss Punkt 3.

Anpassungen in der Pensenplanung (Pensum und Zeitpunkt der Anpassung) bewilligt die Schulaufsicht.

 

Grundsätze
-Vom Kanton genehmigte Klassenplanungen/Pensenplanungen und damit verbundene Subventionen bleiben bei sinkenden Schülerzahlen in der Regel in der Planungsphase und im Schuljahresverlauf zugesichert.
Ausnahmen sind Situationen, bei denen die Schulgemeinde nicht an zugesicherte Pensen gegenüber Lehrpersonen gebunden ist.

-Veränderungen bei Schülerzahlen über kritische Planungsgrenzen hinweg werden von Seiten der Gemeinde/Schule gegenüber der Schulaufsicht immer offengelegt.

-Pensenkorrekturen nach unten bei sinkenden Schülerzahlen können im gegenseitigen Einverständnis vollzogen werden.

-Pensenkorrekturen nach oben aufgrund zunehmender Schülerzahlen werden in der Regel bewilligt.